Wir haben aus aller Welt Nachrichten von Euch zur Flüchtlingskrise in Afrika, dem Nahen Osten und Europa erhalten. Das hat uns tief bewegt.

Unser Ansatz
Wir nehmen Eure Hilfsbereitschaft sehr ernst, genau wie Euren Wunsch, unsere Ressourcen wirkungs- und verantwortungsvoll einzusetzen. Wir haben mit unseren Partner-NGOs gemeinsam erarbeitet, wie Airbnb am besten helfen kann, um den Bedürfnissen der Flüchtlinge gerecht zu werden. Wir wollen unsere Gemeinschaft von Gastgebern, Gästen und Mitarbeitern verantwortungsvoll informieren und Euch die Chance geben, so sinnvoll wie möglich zu helfen.

So hilft Airbnb
Wir stellen den Mitarbeitern von Mercy Corps und dem International Rescue Committee (IRC) kostenloses Reiseguthaben zur Verfügung, damit sie ein Zuhause haben, während sie in Griechenland, Serbien und Mazedonien arbeiten. Von unseren Partner-NGOs wissen wir, dass das zu den hilfreichsten und dringendesten Maßnahmen zählt, die im Moment benötigt werden.

Zusätzlich haben wir eine Spendenseite ins Leben gerufen, auf der Ihr das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) gemeinsam mit uns finanziell unterstützen könnt. UNHCR leitet die internationale Hilfsaktion, um diese Krise zu bewältigen, und wird die Spenden nutzen, um das Nötigste zu bezahlen: Unterkünfte, Wasser, Lebensmittel und medizinische Versorgung. Wir beteiligen uns an Eurer Großzügigkeit, indem wir Helfern zusätzliches Reiseguthaben für Unterkünfte im Gegenwert der gesamten Spendensumme zur Verfügung stellen (mit einem vorläufigen Betrag von bis zu 200.000 USD).

Die nächsten Schritte
Wie viele von Euch wissen, haben wir in der Vergangenheit Katastrophenhilfe geleistet, indem wir Gastgebern ermöglicht haben, ihre Unterkünfte kostenlos anzubieten. Diese Form der Hilfe ist nützlich für Menschen, die durch Naturkatastrophen wie Brände oder Wirbelstürme vorübergehend kein Zuhause mehr haben. Nachdem wir uns lange mit UNHCR und anderen Partnern zur Katastrophenhilfe beraten haben, haben wir erkannt, dass unsere Plattform nicht dafür geeignet ist, Flüchtlingen zu helfen, die tausende Kilometer von ihrem Zuhause entfernt sind, die langfristig Unterkünfte und professionelle Unterstützung benötigen und denen diverse Aktivitäten rechtlich nicht erlaubt sind.

Trotz dieser Einschränkungen werden wir gemeinsam mit unseren Partner-NGOs weiterhin überlegen, wie wir als Community dazu beitragen können, Flüchtlingen in ihren schwersten Zeiten zu helfen.

Fotografie: UNHCR