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Hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, Airbnb-Gastgeber zu werden, wusstest aber nicht, wie du dabei am besten vorgehst? Du brauchst dich nicht weiter zu sorgen: Um dir bei den ersten Schritten zu helfen, haben wir einige unserer erfahrensten Gastgeber gefragt, welche Informationen ihnen vor der Ankunft ihrer ersten Gäste geholfen hätten. Hier sind ihre Tipps und Tricks:   

Erwartungen formulieren

Menschen werden aus den verschiedensten Gründen Gastgeber. Einige nutzen das zusätzliche Einkommen, um ihre Rechnungen zu bezahlen, die nächste Reise zu finanzieren oder für die Zukunft zu sparen. Andere Gastgeber lieben es, neue Leute kennenzulernen, Geschichten zu teilen und Gästen einen tollen Aufenthalt zu bereiten, indem sie ihnen die Perspektive eines Einheimischen zeigen. Denke vor dem Erstellen deines Profils darüber nach, was du dir vom Gastgeben erhoffst, und rede mit deinen Nachbarn und den anderen Menschen, die in deinem Zuhause oder Gebäude wohnen, über diese Erwartungen. Das schließt auch ein, dass du darüber sprichst, wie häufig du Gäste aufnehmen möchtest, dass du Hausregeln erstellst, an die sich alle Gäste halten müssen, und dass du dich über unsere Maßnahmen für Vertrauen und Sicherheit wie unsere 800.000€-Gastgeber-Garantie und unsere Versicherung zum Schutz von Gastgebern informierst.

Dein Profil erstellen

Da du jetzt herausgefunden hast, was dir das Gastgeben bringen soll, ist es an der Zeit, dein Profil zu erstellen. Auch wenn es vielen Menschen unangenehm ist, von sich selbst zu erzählen, ist dies deine Gelegenheit zu glänzen – schließlich kann ein sorgfältig erstelltes Profil für einen tollen ersten Eindruck sorgen. Erzähle zum Beispiel, woher du kommst, was du beruflich und in deiner Freizeit machst, welche Filme oder Bands du magst und was du am liebsten isst. Wenn du eine Verbindung zu einem potenziellen Gast aufbauen kannst, wird er mit größerer Wahrscheinlichkeit deine Unterkunft buchen. Denk einfach daran, natürlich zu bleiben und beschreib dich so, wie du es tun würdest, wenn du jemanden zum ersten Mal triffst. Zusätzlich zu deiner Beschreibung solltest du unbedingt auch ein Foto hochladen, damit deine Gäste ein Gesicht zu deinem Inserat haben.

Ein Inserat erstellen

Als nächstes erstellst du dein Inserat. Denke dabei immer daran, dass die richtigen Inhalte und Fotos entscheidend dazu beitragen, dass du mehr Gäste anziehst. Ein Aspekt, dessen Wichtigkeit häufiger übersehen wird, ist die Überschrift. Achte darauf, dass deine Überschrift nicht zu allgemein formuliert ist. Du lockst mehr Gäste an, wenn du ein paar Details deiner Unterkunft nennst. „Neu renovierter Bungalow in der Nähe des Künstlerviertels“ klingt zum Beispiel viel interessanter als „Gemütliche Zwei-Zimmer-Wohnung“.

Fotos für dein Inserat auswählen

Fotos spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, das Interesse von Reisenden zu wecken. Gäste verbringen häufig mehr Zeit damit, sich die Fotos anzusehen, als mit allen anderen Bestandteilen deines Inserats. Mach dir Gedanken über die beste und ansprechendste Eigenschaft deiner Unterkunft und stell dann sicher, dass sie auf deinem Titelbild zu sehen ist.

Einen Preis festlegen

Den Preis für deine Unterkunft festzulegen ist ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal, das große Auswirkungen auf deine Erfahrungen als Gastgeber haben kann. Ein guter Ausgangspunkt für deine Suche nach dem richtigen Preis sind ähnliche Inserate. Halte nach Unterkünften in einer vergleichbaren Nachbarschaft Ausschau, die dieselbe Anzahl an Zimmern haben, und überprüfe dann, ob in den Bewertungen irgendetwas über die Preisgestaltung gesagt wird. Häufig erwähnen es Gäste, ob der Preis einer Unterkunft angemessen, zu niedrig oder zu hoch war. Nutze dieses Feedback, um einen Standard-Basispreis festzulegen. Wenn du für Wochenenden andere Preise als für Wochentage einrichten möchtest, kannst du diese manuell eingeben oder dafür die intelligente Preisgestaltung nutzen.

Eine Beschreibung verfassen

Eine detaillierte Beschreibung zeigt Gästen, dass du dich für dein Zuhause begeisterst – und sie hilft ihnen dabei, sich deine Unterkunft besser vorstellen zu können. Viele erfolgreiche Gastgeber unterteilen ihre Beschreibung in verschiedene Abschnitte, in denen sie die Unterkunft selbst, die Ausstattung, die Umgebung, die Verkehrsanbindung und alles Weitere beschreiben, das hilfreich sein könnte. Außerdem ist es wichtig, dass du Angaben zum Check-in und Check-out machst. Wenn ein Gast eine lange Anreise hatte, dann möchte er sicher wissen, wie er ohne Komplikationen deine Unterkunft finden und einchecken kann. Gleiches gilt für den Check-out. Ein klar kommunizierter Check-out-Vorgang, bei dem du angibst, wann der Gast spätestens die Unterkunft verlassen und wie er sie abschließen sollte, kann euch beiden später unerwünschten Stress ersparen.

Deine ersten Gäste begrüßen

Sobald dein Inserat online ist, kann es losgehen. Wenn du keine Sofortbuchung aktiviert hast, wirst du wahrscheinlich Nachrichten von potenziellen Gästen erhalten, die an deiner Unterkunft interessiert sind. Es ist wichtig, dass du Gästen zügig antwortest, daher solltest du dich schnell entscheiden, ob du eine Buchungsanfrage annimmst oder ablehnst. Bitte denk daran, dass dein Inserat vorübergehend pausiert werden kann, wenn du vier aufeinanderfolgende Buchungsanfragen oder Erkundigungen nach Buchungen ohne Antwort verfallen lässt. Damit du keine Nachrichten verpasst, solltest du dir die Airbnb-App herunterladen oder SMS-Benachrichtigungen für Nachrichten von Gästen aktivieren.

Die Unterkunft für Gäste vorbereiten

Eine saubere, ordentliche Unterkunft macht sofort einen guten Eindruck und bestimmt den Ton für den gesamten Aufenthalt der Gäste. Erfahrene Gastgeber gehen noch einen Schritt weiter und versehen ihre Unterkunft mit zusätzlichen Details, die ihre Persönlichkeit und ihren Stil als Gastgeber ausdrücken. Eine handschriftliche Begrüßungsnachricht und Informationen darüber, wie man beispielsweise die Kaffeemaschine bedient oder wie das WLAN funktioniert, können enorm dazu beitragen, dass Gäste sich direkt wie zuhause fühlen.

Bezahlt werden

Die Bezahlung ist ganz klar einer der dankbarsten Bestandteile des Gastgebens. Unser Bezahlvorgang läuft so ab, dass deine Gäste zahlen, wenn sie ihren Aufenthalt buchen, und wir das Geld 24 Stunden nach ihrem Check-in an dich weiterleiten. Du kannst eine der folgenden Methoden für die Bezahlung wählen: Überweisung, PayPal oder eine Reihe anderer Optionen.  

Eine Bewertung schreiben

Zu guter Letzt ist das Schreiben einer Bewertung Bestandteil jedes Aufenthalts. Vertrauen ist einer der Eckpfeiler der Airbnb-Community. Unser Bewertungssystem trägt dazu bei, dass Gastgeber ein gutes Gefühl dabei haben können, Gäste aufzunehmen, weil sie sich in ihrem Profil die Bewertungen ansehen können. Nach jedem abgeschlossenen Aufenthalt wirst du daran erinnert, eine Bewertung für deine Gäste zu schreiben. Diese sollte ehrlich, rücksichtsvoll und ausführlich sein. Die Gäste schreiben dir ebenfalls eine Bewertung und vergeben Sterne-Bewertungen für die Sauberkeit, die Lage, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Richtigkeit der Angaben in deiner Inseratsbeschreibung.

Viel Spaß mit deinen Gästen!

Wir hoffen, dass dir diese Checkliste für die ersten Schritte weiterhilft und dich auf deinem Weg zum erfolgreichen Gastgeber begleitet. Weitere Informationen zu den verschiedenen Aspekten des Gastgebens findest du in unseren Toolkits für Gastgeber.