So viel ist klar: Wer nach nach Hawaii fliegt, darf atemberaubende Strände, majestätische Wellen, wundervolle Vulkane und jede Menge Hula Hula erwarten. Es gibt da allerdings noch etwas. Etwas, das tiefer geht. Etwas, das du findest, wenn du dich auf die Suche nach dem echten ‘Live Aloha’ begibst. Es begegnet dir vermutlich unterwegs, während du richtig tief abtauchst. Abtauchst in das, was diese Inseln so besonders macht. Und höchstwahrscheinlich fühlst du dich dann, als wärst du im Paradies — zu Hause im Paradies. Endlich angekommen. Ganz egal, ob du nur für ein paar Tage oder gleich drei Monate auf Hawaii bleibst. Also, los geht’s. Hier kommen eine Handvoll Tipps, wie das funktionieren könnte:

1. Was heißt eigentlich dieses Aloha?!
Für Aloha gibt es eine Menge wörtlicher Übersetzungen: “Hallo”, “Auf Wiedersehen” und “Liebe”, um nur ein paar zu nennen. Aber für die Menschen auf Hawaii ist Aloha nicht einfach eine Begrüßung oder eine Freundlichkeit, die man zum Abschied sagt. Auch wenn es kitschig klingt, Aloha ist eine echte Lebensart. Aloha bedeutet: die Mangos, die im Hof wachsen, mit dem Nachbarn zu teilen oder auch einen netten Fremden zum Lagerfeuer am Strand mit deinen besten Freunden einzuladen. Im Grunde läuft die exakte Bedeutung von Aloha also eher auf ein anderes schönes hawaiianisches Wort hinaus: Kokua. Und das bedeutet: Helfen, ohne darum gebeten zu werden. Einfach, weil es Freude macht.

2.  Deine liebsten Freundinnen heißen Flora und Fauna.
Hawaii liegt über 4.000 Kilometer vom Festland entfernt. Deshalb ist das Ökosystem der Inseln ein wirklich ganz Besonderes und Einzigartiges. Es ist darum allerdings auch  empfindlich. Schon einmal von diesem atemberaubenden Grün, von dem immer alle reden, gehört? Auf Hawaii gibt es mehr als 3.000 einheimische Pflanzen- und Tierarten. Geh einfach auf einen der unzähligen Bauernhöfe oder zum nächsten Obst- oder Gemüsestand am Wegesrand und du bist ganz nah dran. Frag einfach die Menschen dort und du wirst faszinierende Dinge über tropische Früchte lernen und über all die anderen wundervollen Dinge, die vor Ort angebaut werden. Wusstest du zum Beispiel, dass in einer Kakao-Schote weißes Fruchtfleisch jeden Samen umgibt? Und dass dieses Fruchtfleisch nach Kokosnuss, herber Schokolade und Zitrone gleichzeitig schmeckt? Siehst du, jetzt weißt du es.

3. Geh surfen. Aber richtig!
Hawaii-VR_Hawaii_day03_Elliott_151105_0612_BlogEs ist die eine Sache, im Urlaub auf Hawaii mal ein paar Surfstunden genommen zu haben. Es ist aber etwas ganz Anderes, es damit wirklich richtig ernst zu meinen. Steh’ jeden Morgen ganz früh auf. Wirklich ganz früh. Leih dir ein Brett von deinem Airbnb Gastgeber oder frag ihn, wo du dir am besten eins ausleihen kannst. Dann verbringst du einfach die nächsten Stunden auf deinem schaukelnden Board – auf dem offenen Meer. Selbst, wenn du keine gute Welle erwischen solltest: die Chancen stehen nicht schlecht, dass dich endlich diese Magie erwischt, die Surfer aus der ganzen Welt jedes Jahr wieder auf diese Inseln lockt.

4. Aus dem Meer direkt auf deinen Teller.
Es gibt nur eine Sache,  die noch mehr Spaß macht, als zum Fischmarkt um die Ecke zu gehen und frisch gefangenen Ahi zu kaufen: ihn dann später am Abend auf den Grill zu werfen. Während dein duftender Fisch perfekt gebraten wird, schaust du dir an, wie die rote Sonne im Meer versinkt. Und am besten holst du dir zum Nachtisch noch ein Shave Ice – das kann nämlich nie schaden.

5. Unter freiem Himmel duscht es sich am besten.
Ganz egal, auf welche der hawaiianischen Insen es dich verschlägt: auf jeder lebt die uralte Tradition des Draußenbadens noch immer fort. Fast jedes Haus hat eine eigene Dusche unter freiem Himmel zu bieten. Einige fahren sogar mit dem Nonplusultra für tropische Entspannung auf und haben im Garten ein ganzes Badezimmer inklusive Wanne in petto. Wasch dir also nach dem Wandern schön im Freien den roten Sand von den Füßen (er wird ansonsten leider einfach überall seine Spuren hinterlassen). Oder scham­po­nie­re morgens im Sonnenschein deine Haare mit Awapuhi, einer Ingwerblüte, aus der natürliches Shampoo kommt, wenn du sie zerdrückst. Eins versprechen wir: du wirst merken, dass es wahrhaft magisch ist, unter der Sonne, im Nieselregen oder auch bei einer sanften Meeresbrise zu duschen.

6. Finde einen Ort, den du dein Zuhause nennen kannst.
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Mit Hawaii ist es wie mit so manchem anderen Reiseziel – je mehr du von den Inseln entdeckst, je besser du diesen besonderen Ort verstehen lernst, desto heimischer fühlst du dich.