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Am 27. Mai 2020 hat Catherine Powell, Head of Airbnb Experiences, in einem Livestream die wichtigsten Fragen von Gastgebern von Entdeckungen beantwortet. In diesem Rahmen lieferte sie außerdem Updates und weitere Informationen zum Hilfsfonds für Superhosts, zu Online-Entdeckungen und zur Wiederaufnahme von Entdeckungen mit persönlichem Kontakt. Spielt das Video der gesamten Fragerunde ab oder lest euch diese Zusammenfassung durch, um euch einen Überblick über die besprochenen Themen zu verschaffen.

 

Hilfsfonds für Superhosts

Wir sind stolz darauf, dass sich die Mitarbeiter, Gründer und Investoren von Airbnb zusammengetan haben, um 17 Millionen US-Dollar für den Hilfsfonds für Gastgeber bereitzustellen und der Gastgeber-Community etwas zurückzugeben. Trotzdem sind wir uns bewusst, dass diese Summe leider nur ausreichen wird, um einen Bruchteil der Millionen von Gastgebern rund um die Welt zu unterstützen.

Außerdem ist dieser Fonds nicht nur für Gastgeber von Entdeckungen gedacht, sondern auch für Gastgeber von Unterkünften auf Airbnb, von denen es noch viel mehr gibt. Nur damit ihr das richtig einordnen könnt: Es gibt knapp über 35.000 Entdeckungen auf Airbnb – und fast 4 Millionen Unterkünfte. Entdeckungen machen also weltweit weniger als 1 % aller Inserate aus. An dieser Stelle möchten wir transparent sein: Ungefähr 3 % des Hilfsfonds stehen uns zur Verfügung, um Gastgeber von Entdeckungen zu unterstützen. Bisher wurden im Rahmen dieses Programms insgesamt 7,4 Millionen US-Dollar an über 4.000 Gastgeber von Unterkünften und Entdeckungen rund um die Welt vergeben.

Hier sind noch einmal die Auswahlkriterien, um einen Zuschuss aus dem Hilfsfonds erhalten zu können:

  • Ihr müsst seit mindestens einem Jahr Gastgeber von Entdeckungen sein.
  • Ihr müsst eine verifizierte Identität haben.
  • Ihr müsst aufgrund von COVID-19 einen erheblichen Prozentsatz eurer Einkünfte und einen bestimmten Gesamtbetrag in US-Dollar eingebüßt haben.
  • Airbnb muss eine wesentliche Einnahmequelle für euch darstellen.

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist die Nachfrage viel höher als die sehr begrenzten Mittel, die uns im Rahmen des Hilfsfonds zur Verfügung stehen. Daher haben wir uns um eine faire und objektive Vorgehensweise bemüht, um diejenigen zu priorisieren und denen zu helfen, die der Community einerseits am meisten gegeben haben und gleichzeitig den größten Bedarf nachweisen konnten. So sieht der Ablauf aus:

  • Gastgeber werden per E-Mail eingeladen, einen Antrag zu stellen. Wir haben die Einladungen zur Antragstellung dabei in zwei Gruppen aufgeteilt: „Frühjahr“ und „Sommer“, basierend auf den entgangenen Einnahmen in den Zeiträumen von Februar bis April bzw. von Mai bis Juli.  
  • Wir haben uns aufgrund des Feedbacks von Gastgebern dazu entschieden, das Programm in zwei Phasen aufzuteilen. Uns ist dadurch noch einmal bewusst geworden, dass eure Entdeckungen und Buchungen in erheblichem Maße von der Jahreszeit und Reisesaison abhängig sind. Diese Herangehensweise unterscheidet sich davon, wie das Team für Unterkünfte auf Airbnb den Hilfsfonds handhabt.
  • Jeden Donnerstag haben wir an Gruppen von circa. 50 Gastgebern Einladungen verschickt, die Zuschüsse beantragen können. Die letzten Einladungen an die „Frühjahrsgruppe“ gingen am Donnerstag, den 21. Mai raus, und alle Zuschüsse sollten bis Mitte Juni bearbeitet worden sein.
  • Gastgeber in der „Sommergruppe“ (also Mai bis Juli): Diese Zuschüsse machen ungefähr 25–35 % der Zuschüsse aus und alle anspruchsberechtigten Gastgeber werden höchstwahrscheinlich im August eingeladen, einen Antrag zu stellen. Die Einladungen werden aber möglicherweise auch bis in den September hinein verschickt werden.

Wenn ihr bis jetzt noch nichts von uns gehört habt, dann werdet ihr auch keine Einladung mehr erhalten, um als Teil der Frühjahrsgruppe einen Zuschuss zu beantragen. Es besteht jedoch nach wie vor die Möglichkeit, in die Sommergruppe aufgenommen zu werden.

Weil die Priorisierung einzelner Gastgeber und die Entscheidungsfindung nicht immer leicht ist, haben wir die folgenden Kriterien zusammengestellt, um unsere Vorgehensweise noch objektiver zu gestalten: 

  • Anspruchsberechtigte Gastgeber müssen zwischen dem 16. März 2019 und dem 15. März 2020 mindestens 150 Ausgaben ihrer Entdeckung auf Airbnb angeboten haben
  • Ihre Einkünfte sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 75 % gesunken. 
  • Sie machen hilfreiche Angaben in ihren Anträgen, damit wir besser verstehen können, welche Rolle dieser Rückgang für ihre wirtschaftliche Gesamtsituation spielt.
  • Sie haben einen wesentlichen Beitrag zur Gastgeber-Community geleistet – zum Beispiel durch ihre Teilnahme an Gastgeber-Panels oder ihren Einsatz als lokale Community-Leader.

Weitere Informationen zum Hilfsfonds erhaltet ihr auf der Website airbnb.com/superhostrelief sowie in diesem Artikel im Info-Center für Entdeckungen.

Online-Entdeckungen

Es gab sehr viele Fragen zu Online-Entdeckungen und zum Einreichungsvorgang. Ihr findet die langen Wartezeiten frustrierend und versteht nicht, warum eure eingereichten Vorschläge abgelehnt wurden. 

Die Veröffentlichung einer Online-Entdeckung ist ein längerer und viel schwierigerer Vorgang als für Entdeckungen mit persönlichem Kontakt – und die Messlatte für Qualität liegt wesentlich höher. Letztendlich glauben wir, dass dies langfristig dem Marktplatz zugutekommen wird. Wir sehen aber auch, dass es auf kurze Sicht für viele von euch ein durchaus schmerzhafter Prozess gewesen ist.

So läuft der aktuelle Einreichungsvorgang ab:

  • 1. Schritt – Einreichung: Der Gastgeber schickt uns seine Idee für eine Entdeckung.
  • 2. Schritt – Überprüfung: Wir bewerten die Einreichung daraufhin, ob sie unsere Qualitätsstandards erfüllt.
  • 3. Schritt – Priorisierung: Wir priorisieren die Bearbeitung der Einreichung entsprechend der Nachfrage.
  • 4. Schritt – Live-Generalprobe: Wir laden den Gastgeber dazu ein, einen Termin für die Live-Generalprobe seiner Online-Entdeckung festzulegen. So können wir sicherstellen, dass sie die Qualitätsstandards und technischen Voraussetzungen erfüllt.
  • 5. Schritt – Prüfung der Inhalte: Wir überprüfen die Fotos und Inhalte der Entdeckungsseite.
  • 6. Schritt – Veröffentlichung: Wir geben die Entdeckung zur Veröffentlichung frei und der Gastgeber richtet sein Zoom-Konto ein.

Die Veröffentlichung dauert in der Regel etwa drei bis vier Wochen. Abhängig von einer Reihe von Faktoren kann der Zeitraum aber auch länger oder kürzer ausfallen – es kommt zum Beispiel darauf an, wie schnell ihr auf Nachrichten des Teams reagiert und wie hoch wir die Nachfrage für die eingereichte Aktivität einschätzen und die Entdeckung dementsprechend priorisieren.

Eingereichte Ideen werden in der Regel entweder im zweiten Schritt (der Überprüfungsphase) oder im vierten Schritt (der Live-Generalprobe) abgelehnt. Catherine hat uns die Hauptgründe für Absagen in diesen beiden Phasen noch einmal näher erklärt.

Hier sind zunächst die Hauptgründe für Absagen in der Überprüfungsphase – also wenn ihr die Idee für eure Entdeckung zum ersten Mal eingereicht habt:

  • Der Veranstaltungsort befindet sich an einem öffentlichen Ort unter freiem Himmel.

    Aus Sicherheitsgründen ist dies momentan nicht erlaubt, da an vielen Orten auf der Welt Ausgangsbeschränkungen gelten. Wir dürfen schlicht und einfach niemanden dazu aufrufen, gegen diese Vorschriften zu verstoßen. Außerdem haben wir keinen allumfassenden Überblick darüber, welche Gastgeber sich aktuell in ihrer Region ohne Einschränkungen draußen bewegen dürfen und welche Bedingungen dafür gelten oder welche Gastgeber im Moment noch zuhause bleiben sollten. Wir beobachten die Situation jedoch weiterhin aufmerksam, und während sich nach und nach die Richtlinien ändern und wir bestimmte Regionen wieder für Entdeckungen mit persönlichem Kontakt öffnen, bewerten wir diese Einschränkung auch immer wieder neu.

    • Ein Beispiel: Jemand hat als Idee eine „Suche nach essbaren Pflanzen“ eingereicht. Er möchte seine Gäste virtuell auf einen Spaziergang durch seine Nachbarschaft mitnehmen und dabei gemeinsam mit ihnen bestimmte Pflanzen ausfindig machen. Eine geeignete Alternative wäre es, die Gäste stattdessen durch einen großen Garten oder Hof zu führen, der zu einem Privatgrundstück gehört.
    • Ein weiteres Beispiel: Jemand hat einen Rundgang durch Paris eingereicht, bei dem die römische Geschichte der Stadt gezeigt werden soll. Wenn der Gastgeber die Stadtführung stattdessen virtuell durchführt (indem er beispielsweise Fotos und Videos der Orte zeigt), dann wäre das erlaubt. Diese Herangehensweise muss allerdings in der Beschreibung sehr deutlich gemacht werden.

 

  • Das benötigte Material oder die Zutaten sind entweder nicht aufgeführt oder schwer zu besorgen.

 

    • Dies basiert auf dem Qualitätsstandard, dass Online-Entdeckungen unkompliziert sein sollen und unabhängig von eventuellen Quarantänemaßnahmen stattfinden können. Es sollten nicht zu viele Vorbereitungen erforderlich sein, damit Gäste daran teilnehmen und sich aktiv beteiligen können.
    • Zum Beispiel hat jemand eine Koch-Entdeckung eingereicht, aber keine Zutaten aufgelistet, die Gäste besorgen müssten. Die eingereichte Idee wurde abgelehnt, da nicht genug Informationen zur Verfügung gestellt wurden.
    • Ein weiteres Beispiel ist der Vorschlag für eine Online-Entdeckung, bei der den Gästen das benötigte Bastelmaterial im Voraus zugeschickt wird. Diese Idee wurde abgelehnt, weil die Durchführung zu viel Vorbereitung vor der eigentlichen Entdeckung erfordern würde.
  • Die Aktivität wird nicht näher definiert oder es gibt mehrere Optionen, zwischen denen die Gäste auswählen können.
    • Die Entdeckung muss eine eindeutige Aktivität beinhalten, die Gäste selbst ausführen, damit sie nicht einfach eine einseitige Vorführung ist. Außerdem darf sie nicht so unstrukturiert sein, dass die Gäste selbst vorgeben oder entscheiden, wie die Entdeckung abläuft.
    • Zum Beispiel hat jemand eine Idee für eine Entdeckung eingereicht, bei der er seinen Gästen bei der Planung einer Reise nach Korea helfen würde.
    • Behaltet bitte im Hinterkopf, dass es in Ordnung ist, eure Entdeckung an individuelle Bedürfnisse von Gästen anzupassen. Eure Entdeckung sollte aber trotzdem einem festgelegten Ablauf folgen. Ihr könnt euch das ein bisschen wie eine Performance oder Show vorstellen: Es ist okay, ein Stück weit zu improvisieren, aber insgesamt solltet ihr euch einen Anfang, eine Mitte und einen Abschluss überlegt haben.
  • Ihr nutzt Musik, die ihr nicht verwenden dürft. 
    • Wenn ihr während eurer Entdeckung Musik abspielen oder mit euren Gästen teilen möchtet, ist es wichtig, nur eure eigenen Stücke zu verwenden oder die entsprechenden Lizenzen und Genehmigungen für die Nutzung der Musik anderer einzuholen. Ihr verstoßt sonst möglicherweise gegen Urheberrechte.  Ihr solltet in eurer Beschreibung klar erkennbar angeben, ob die Musik euch gehört oder ob ihr die entsprechenden Lizenzen und Genehmigungen habt.  
    • Zum Beispiel haben wir ein paar Ideen für Konzerte erhalten, bei denen nicht klar war, ob die Musiker ihre eigenen Stücke darbieten oder Coverversionen spielen werden, für die sie nicht über die entsprechenden Lizenzen oder Rechte verfügen.  Diese Einreichungen wurden deshalb abgelehnt. 
  • Es finden nicht genug Interaktionen statt.
    • Entdeckungen müssen über einen Vortrag oder eine einseitige Dienstleistung hinausgehen. Gäste finden Online-Entdeckungen besonders attraktiv, weil sie ihnen Momente der Verbindung und Interaktion ermöglichen.
    • Ein Beispiel: Jemand möchte als Online-Entdeckung gerne eine Reiki-Heilung anbieten. Die Beschreibung klingt aber so, als würde der Gast einfach passiv eine Art Behandlung vom Gastgeber erhalten – so wie eine Dienstleistung. Der Gastgeber erwähnt ansonsten nicht, dass er eine Interaktion mit seinem Gast einplant, um sich gemeinsam mit dem Thema zu beschäftigen.

Hier sind nun die Hauptgründe dafür, dass Entdeckungen nach der Live-Generalprobe abgelehnt werden – also nachdem die Entdeckung bereits die anfängliche Überprüfung der Qualität bestanden hat und der Gastgeber eingeladen wurde, eine 45-minütige verkürzte Version der Entdeckung mit einer Gruppe von Airbnb-Mitarbeitern durchzuführen:

  • Es gab technische Schwierigkeiten: beispielsweise erhebliche Probleme mit der Bild- oder Tonqualität.
    • Ein Beispiel: Ein Gastgeber, der Magier ist, wurde aufgrund technischer Schwierigkeiten abgelehnt, weil sein Ton so abgehackt war, dass es den reibungslosen Ablauf seiner Zaubershow störte und Gäste seine Vorführung nicht mehr mitverfolgen konnten. 
  • Es gab Probleme bei der Durchführung der Entdeckung: beispielsweise mangelnde Vorbereitung, keine richtige Begrüßung oder Verabschiedung, keinen Eisbrecher, fehlende Struktur.
    • Ein Beispiel: Eine Entdeckung über die Geschichte Chiles wurde abgelehnt, weil der Gastgeber ununterbrochen redete, ohne die Gruppe aktiv zu involvieren oder in Aktivitäten einzubeziehen. Es gab dabei keinen klaren Kurs oder Ablauf, sondern fühlte sich wie ein unstrukturierter Vortrag an, bei dem der Gastgeber seine Gäste wirr zugetextet hat. 
  • Die wichtigsten Qualitätsstandards wurden nicht erfüllt: die Entdeckung wurde nicht allen drei Standards gerecht.
    • Fachkenntnisse: Der Gastgeber konnte während der Entdeckung keine einfachen Fragen von Gästen zu seinem Thema oder seiner Aktivität beantworten, hat keine Geschichten oder Erlebnisse erzählt, die ihn damit verbinden, und keine Auskunft über seine Ausbildung, Qualifikationen oder sonstige Erfahrungen in Zusammenhang mit seinem Fachgebiet gegeben.
    • Insider-Einblicke: Die Entdeckung konnte nicht unabhängig von eventuellen Quarantänemaßnahmen stattfinden oder es war schwierig für die Gäste, das für die Teilnahme benötigte Material oder die erforderlichen Zutaten zu besorgen.
    • Verbindungen: Es gab nur mangelnde Interaktion mit den Gästen, der Gastgeber hat keine aktive Teilnahme ermöglicht oder Raum für Diskussionen gegeben und es haben sich nicht alle gleichermaßen willkommen gefühlt.
    • Ein Beispiel: Die vorgeschlagene Entdeckung einer Meditationsleiterin wurde abgelehnt, weil sie direkt mit der Meditation losgelegt hat – ohne Einführung und vollkommen unvermittelt. Sie hat sich weder vorgestellt noch etwas über ihren persönlichen Hintergrund erzählt, sodass ihr Fachwissen den Gästen gänzlich unbekannt war. Sie hat den Gästen auch keine einzige Frage gestellt oder sie dazu angeregt, sich selbst einzubringen, weshalb keine Verbindung zwischen ihr und den Teilnehmern entstehen konnte.
  • Es gibt bereits zu viele ähnliche Entdeckungen: Aktivitäten, die sich zu sehr ähneln, werden auf die Warteliste gesetzt oder auf Eis gelegt.
    • Wir möchten auf Airbnb ein harmonisches und ausgewogenes Angebot sicherstellen – mit einer Vielfalt an Gastgebern, Zeitzonen, Kategorien und Aktivitäten.
    • Ein Beispiel: Eine Yogastunde, die sich nicht von anderen Angeboten unterscheidet und nur ein einfacher Yogaunterricht ohne besonderen Schwerpunkt ist, würde wahrscheinlich auf die Warteliste gesetzt. Es werden bereits eine Menge anderer Yogastunden angeboten, sodass neue Entdeckungen in derselben Kategorie wirklich anders und einzigartig sein müssten, um sich von der Masse abzuheben.
    • Wir überprüfen die „Mischung der Angebote“ bei Online-Entdeckungen sehr sorgfältig und können eine eingereichte Idee ablehnen, wenn sie anderen Angeboten zu ähnlich ist. Außerdem priorisieren wir Einreichungen, wenn die angebotenen Aktivitäten die von uns identifizierten Marktlücken füllen oder die Nachfrage von Gästen decken.

Aufgrund eures Feedbacks haben wir in letzter Zeit einige Verbesserungen am Einreichungsvorgang vorgenommen. Genauso wie ihr lernen wir momentan viel aus unseren bisherigen Erfahrungen. Wir bedanken uns daher für eure Geduld, während wir quasi an der Rakete weiterbauen, die bereits gestartet ist. Hier sind ein paar der bisherigen Änderungen:

    • Wir haben die Kommunikation und den Informationsfluss während des gesamten Vorgangs optimiert, z. B. beim Einreichungsvorgang selbst, in den E-Mails, die ihr in jeder Phase erhaltet, sowie während der Vorbereitung auf die Live-Generalprobe.
      • Ihr erhaltet ab sofort konkretere Beispiele und genauere Anweisungen dazu, was ihr in den einzelnen Abschnitten eurer Entdeckungsseite beachten solltet, beispielsweise bei den Titeln und Fotos.
      • Wir haben vor Kurzem damit begonnen, euch in Absage-E-Mails detailliertes Feedback zu geben und zu erklären, welche Punkte unsere Qualitätsstandards nicht erfüllt haben.
    • Wir arbeiten auch an Verbesserungen der Anfangsphase des Einreichungsvorgangs, damit wir euch bald mehr Auskunft darüber geben können, welche Aktivitäten gerade besonders gefragt sind. Dies soll dazu beitragen, dass ihr besser versteht, welche Arten von Entdeckungen wir derzeit priorisieren und welche Kategorien bereits gut abgedeckt sind. 

Eine häufige Frage von Gastgebern war: „Warum kann ich meine Online-Entdeckung nicht automatisch anbieten, wenn meine ‚Offline-Entdeckung‘ bereits erfolgreich ist?“ Catherine antwortete darauf, dass Online-Entdeckungen schlichtweg anders sind. Und deshalb müssen sie auch anders gehandhabt werden.

Einige Aktivitäten können besser online durchgeführt werden als andere, doch im Endeffekt ist es egal, worum es bei eurer Entdeckung mit persönlichem Kontakt geht: Ihr müsst eure online stattfindende Aktivität aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Es geht hier nicht nur um ein stumpfes „Kopieren und Einfügen“. Das funktioniert ganz einfach nicht. Die Interaktion, die ihr mit Gästen habt, muss auf eine neue Art und Weise angegangen werden, und es gibt technische Aspekte, über die ihr euch bei Entdeckungen mit persönlichem Kontakt keine Gedanken machen müsst.

Catherine hat auch einige der Eigenschaften zusammengefasst, die uns bei den erfolgreichsten Online-Entdeckungen aufgefallen sind:

 

  • Sie sind interaktiv und ermöglichen es Teilnehmern, sich einzubringen.

 

Abschließend stellte Catherine zum Thema Online-Entdeckungen noch klar, dass Airbnb auch langfristig in diesen Bereich investieren wird.

Online-Entdeckungen waren eine Idee, die viele von euch in den „Listening Sessions“ mit uns geteilt hatten. Also haben wir uns ins Zeug gelegt und innerhalb von nur zwei Wochen diese neue Kategorie ins Leben gerufen. Doch es gab auch eine Menge Dinge, an die wir in dieser Anfangsphase nicht gedacht haben. Deshalb versuchen wir seitdem, daraus zu lernen und diese Punkte zumindest jetzt zu berücksichtigen.

Schon kurz nach der Einführung von Online-Entdeckungen haben wir sowohl von euch als auch von Gästen viel Rückmeldung erhalten und schnell bemerkt, dass diese neue Kategorie viel mehr als nur eine Zwischenlösung ist, um die ungewisse COVID-19-Zeit zu überbrücken. Online-Entdeckungen sind ein Produkt, das auch dann noch Anklang finden kann, wenn die Beschränkungen wieder gelockert werden. Wir glauben, dass sie unser bisheriges Angebot hervorragend ergänzen und manche Gäste vielleicht sogar noch neugieriger auf Entdeckungen mit persönlichem Kontakt machen und sie dadurch zu weiteren Buchungen anregen. Sie können außerdem dazu beitragen, saisonale Schwankungen auszugleichen, und Gästen den Zugang zu weit entfernten Orten und neuen Aktivitäten erleichtern.

Catherine räumte ebenfalls ein, dass es noch eine Weile dauern wird, bis Entdeckungen mit persönlichem Kontakt wieder überall stattfinden können. Daher sind Online-Entdeckungen mittel- bis langfristig eine gute Alternative, für die Airbnb die benötigten Mittel bereitstellt.

Informationen zur Wiederaufnahme von Entdeckungen mit persönlichem Kontakt

Die Aussetzung von Entdeckungen mit persönlichem Kontakt wurde vor Kurzem in den meisten Ländern bis zum 15. Juni verlängert. Das ist uns nicht leichtgefallen, aber die Gesundheit und Sicherheit unserer Gastgeber und Gäste hat für uns absolute Priorität. Diese Entscheidung war also dringend erforderlich.

Catherine gab erneut einen Überblick über die Kriterien für die stufenweise Wiederaufnahme, anhand derer Airbnb beurteilt, ob es sicher ist, in einem bestimmten Land wieder Entdeckungen mit persönlichem Kontakt stattfinden zu lassen. Diese Erholungsphasen hatten wir bereits in der letzten Fragerunde mit euch geteilt:

Phase 0 – Notstand: In dieser Phase steigt die Anzahl der COVID-19-Infektionen und es gelten Beschränkungen durch lokale und nationale Regierungen.

Phase 1 – Stabilisierung: Die Ausbreitung der Krankheit verlangsamt sich und eine Besserung der Lage scheint absehbar.

Phase 2 – Frühstadium der Erholung: Die Anzahl der COVID-19-Infektionen ist rückläufig, die Anzahl der Genesenen steigt und Reise- sowie Mobilitätsbeschränkungen werden aufgehoben.

Phase 3 – Spätstadium der Erholung: Die Lage bleibt weiterhin stabil, Reisen und die Mobilität normalisieren sich zunehmend.

Phase 4 – vollständige Erholung: Das Gleichgewicht im Markt ist wiederhergestellt und Gästen ist es wieder möglich, ohne größeres Risiko international zu verreisen.

Wir möchten Entdeckungen mit persönlichem Kontakt gerne so bald wie möglich wieder rund um die Welt anbieten – solange dies auf sicherem und zulässigem Wege möglich ist. Wie beurteilen wir die Sicherheitslage? 

  • Wir behalten die Infektionsraten im Auge und möchten sicherstellen, dass sie sich für eine gewisse Zeit stabilisiert haben, bevor Entdeckungen mit persönlichem Kontakt in einem bestimmten Land wieder stattfinden können. 
  • Um uns einen Überblick über die globalen Gesundheitsdaten im Zusammenhang mit COVID-19 zu verschaffen, berufen wir uns auf die Johns Hopkins University – eine anerkannte, unabhängige Informationsquelle. 
  • Diese Daten stehen in erster Linie auf Länderebene zur Verfügung; daher werden wir ebenfalls auf Länderebene entscheiden, wann in einzelnen Ländern wieder Entdeckungen mit persönlichem Kontakt starten können. Eine Ausnahme sind dabei die USA, wo wir die Wiederaufnahme gerne individuell je nach Bundesstaat gestalten möchten. 

Sobald sich die Infektionsraten stabilisiert haben, berücksichtigen wir auch, ob andere Beschränkungen aufgehoben wurden, zum Beispiel Begrenzungen der maximalen Gruppengröße bei Zusammenkünften/Veranstaltungen und Schließungen von nicht für die Versorgung relevanten Unternehmen wie Restaurants und Bars.

Am 6. Mai haben wir beispielsweise Südkorea wieder grünes Licht für die Wiederaufnahme von Entdeckungen mit persönlichem Kontakt gegeben. Wir haben uns dafür entschieden, weil das Land die eben erwähnten Kriterien erfüllt hatte: 

  • Als sich Ende März die Infektionsraten stabilisierten, begannen wir damit, das Land genau zu beobachten. 
  • Die Regierung fing damit an, Beschränkungen für von nicht für die Versorgung relevanten Unternehmen und gesellschaftliche Zusammenkünfte aufzuheben. Nachdem wir diese positiven Veränderungen abgewägt hatten, entschieden wir uns zur Wiederaufnahme von Entdeckungen in Südkorea. 

Wir wollten in diesem Fall besonders vorsichtig vorgehen, da die Lage in Südkorea den Fahrplan für das weitere Vorgehen mitbestimmen wird. 

Als Nächstes gab Catherine einen Überblick über einige der anderen Länder, die wir für die Wiederaufnahme am 15. Juni in Betracht ziehen, solange die Situation dort stabil bleibt:

    • China, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Lettland, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweiz, Tschechische Republik, Ungarn, Vietnam [Anmerkung: Dies ist die aktualisierte Version der Liste, die im Livestream veröffentlicht wurde.] 

Auf die Frage, ob wir die Wiederaufnahme auf regionaler und nicht auf Länderebene handhaben könnten, antwortete Catherine Folgendes: Indem wir das Thema auf Länderebene regeln – und nicht nur einzelne Städte oder Regionen berücksichtigen –, können wir das Risiko minimieren, dass die Wiederaufnahme von Entdeckungen gerade angelaufen ist und dann im Falle einer zweiten regionalen Welle von Infektionen wieder angehalten werden muss. Dies könnte die jeweilige Regierung nämlich dazu zwingen, die Beschränkungen wieder auf städtischer/regionaler Ebene einzuführen. Selbst auf Länderebene haben wir dies zum Beispiel in Singapur und Japan erlebt, wo nach der Lockerung der Beschränkungen erneut Infektionen auftraten und als Reaktion darauf noch strengere Beschränkungen auferlegt werden mussten.  Wir müssen deshalb sowohl die Entscheidungen der örtlichen Behörden als auch die offiziellen Gesundheitsrichtlinien (also z. B. die Regierung einzelner Bundesstaaten vs. die Weltgesundheitsorganisation) gleichermaßen respektieren und miteinbeziehen.

Es wurde außerdem die Frage gestellt, ob für Entdeckungen, die draußen stattfinden, ein anderer Zeitplan als für Entdeckungen, die drinnen stattfinden, gilt. Schließlich würden sie potenziell leichter den Vorgaben zur Einhaltung von räumlicher Distanz gerecht. Catherine hat darauf geantwortet, dass wir die Wiederaufnahme zurzeit nur auf Länderebene regeln und dabei einzelne Kategorien nicht vor anderen starten lassen. Unser Team beobachtet die Situation aber weiterhin und wir ziehen auch immer wieder alle Optionen in Betracht. 

Beachtet bitte, dass sich bestimmte Kategorien oder Arten von Aktivitäten natürlich besser für die neuen Gegebenheiten nach der Pandemie eignen und für Gäste deshalb auch attraktiver sein werden. Entdeckungen, die draußen stattfinden, könnten aus diesem Grund auch besonders gefragt sein. Als Vorbereitung auf die Wiederaufnahme in ihrem Land werden alle Gastgeber, unabhängig von der Kategorie, darum gebeten, ihre Entdeckung so anzupassen, dass Gäste die Vorgaben zur räumlichen Distanzierung leichter einhalten können. 

Zusätzlich hat Catherine klargestellt, dass ihr dank unserer Stornierungsbedingungen für Gastgeber aufgrund von „Sicherheitsbedenken“ straffrei stornieren könnt, falls ihr euch mal nicht wohl oder sicher dabei fühlt, eine Entdeckung anzubieten. Wir definieren dabei nicht genau, was diese „Sicherheitsbedenken“ sind: Wir möchten euch nämlich den Raum geben, uns mitzuteilen, was eurer Meinung nach das Problem in Bezug auf die Sicherheit darstellt. So könnt ihr die Sicherheit eurer Gäste und auch eure eigene Sicherheit immer priorisieren. 

Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass Gastgeber mindestens sieben Tage vorher per E-Mail darüber informiert werden, dass Entdeckungen mit persönlichem Kontakt bald wieder in ihrem Land oder Bundesstaat stattfinden dürfen. In dieser Ankündigung wird Airbnb auch Empfehlungen zur Sicherheit und räumlichen Distanzierung teilen, die wir auf Grundlage der Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der US-Bundesbehörde Centers for Disease Control erstellt haben.
Diese Informationen werden als Artikel im Info-Center bereitgestellt und behandeln Themen wie Sicherheit und Hygiene oder geben euch Tipps, wie ihr eure Entdeckung noch attraktiver für Gäste aus eurer Umgebung gestalten könnt. Es wird auch Webinare zu diesen Themen geben.

Zum Schluss teilte Catherine dann noch einige Fakten mit den Gastgebern, um euch etwas optimistischer zu stimmen, was einen kurz- bis mittelfristigen Fokus auf lokale oder inländische Reisende betrifft. Die Realität ist nämlich, dass es eine Weile dauern wird, bis das internationale Reisegeschäft wieder anläuft.

  • 77 % der Reisenden bevorzugen derzeit ihre eigenen Fahrzeuge als Hauptverkehrsmittel, um zu verreisen.
  • 30 % der Reisenden wären offen für eine Inlandsreise in den nächsten 1–3 Monaten.
  • Momentan werden circa 77 % der weltweiten Buchungen auf Airbnb in einem Radius von 800 Kilometern getätigt (im Vergleich zu circa 52 % Mitte Januar).
  • In Nordamerika verzeichnen einige Regionen außerhalb der großen Städte ein Wachstum von über 1,0 im Vergleich zum Vorjahr (z. B. Catskills, Suffolk County und Poconos).

 

Weitere anstehende Online-Veranstaltungen findet ihr hier

Außerdem empfehlen wir euch, einem neuen globalen Instagram-Konto zu folgen, über welches sich Gastgeber auf der ganzen Welt miteinander vernetzen können. Der Instagram-Name lautet: @airbnbexphosts.