English中文 — EspañolFrançaisItaliano日本語한국어Português ру́сскийNederlands

Ruhestand der anderen Art: Debbie und Michael Campbell haben aufgehört, zu arbeiten, und reisen stattdessen in Vollzeit. Im Sommer 2013 verkauften sie ihr Haus, verließen Seattle und haben seitdem 180 Städte in 58 Ländern besucht und in mehr als 135 Airbnb-Unterkünften gewohnt. Unter dem Namen „Senior Nomads“ haben Debbie und Michael bei den Airbnb Open 2015 und 2016 voller Witz und Weisheit von ihren Erlebnissen erzählt, ebenso wie in ihrem Buch „Your Keys, Our Home“. Wir haben diese zwei Experten um ihre besten Tipps gebeten, wie man sich als Gastgeber ideal um seine Gäste kümmert. Dazu haben die beiden Folgendes auf Lager:

Photo Credit: Scott Smith

Seit Beginn unseres Abenteuers als „Senior Nomads“ haben wir schon an die Türen von 135 Airbnb-Unterkünften geklopft. Es gibt dabei jedes Mal einen Augenblick, wo wir tief Luft holen und hoffen, dass uns auf der anderen Seite tatsächlich das erwartet, was uns an dem Inserat auf Airbnb so gut gefallen hat. Wenn sich dann die Tür öffnet und du – der Gastgeber – uns in deiner Unterkunft willkommen heißt, haben wir wirklich das Gefühl, dass wir weltweit zuhause sein können. Und mit diesen Tipps von uns kannst du deinen Gästen helfen, sich genauso zu fühlen:

Heiße uns persönlich willkommen: Wir freuen uns wirklich darauf, dich kennenzulernen! Schließlich hat uns bei unserer Suche dein Inserat am besten gefallen, also wird unser Aufenthalt noch besser, wenn wir die Person hinter dem Inserat auch persönlich treffen können. Wenn du nicht selbst vor Ort sein kannst, dann lass uns bitte wissen, wer uns empfangen wird. Hoffentlich hast du einen vertrauenswürdigen Co-Gastgeber gefunden, der uns anstelle von dir helfen wird, uns in deiner Unterkunft willkommen und heimelig zu fühlen. Und wenn sich dir später die Gelegenheit bietet, um „Hallo“ zu sagen, dann schau doch gerne mal während unseres Aufenthaltes vorbei.

Hilf uns dabei, uns wie zuhause zu fühlen: Kleine Dinge machen einen großen Unterschied: Sei es eine kleine Willkommens-Nachricht, ein erfrischendes Getränk im Kühlschrank oder vielleicht eine einheimische Spezialität, auf jeden Fall aber die Zutaten für Kaffee und Tee! Wir haben uns entschieden, in Airbnb-Unterkünften zu wohnen, weil wir die persönliche Note zu schätzen wissen, die jeder Unterkunft Wärme und Behaglichkeit verleiht. Tob’ dich also ruhig kreativ aus, gestalte deine Unterkunft mit Kunstwerken, deinen Lieblingsbüchern und ausgefallenem Geschirr. Denk auch unbedingt an ein Gäste-Handbuch! Anleitungen helfen uns nicht nur dabei, uns gut um dein Zuhause und deine Besitztümer zu kümmern, sondern sie ersparen es uns auch, uns immer wieder bei dir melden zu müssen, wenn wir zum Beispiel nicht mehr wissen, wie der Fernseher funktioniert!

Ehrlich währt am längsten: Niemand mag Überraschungen (außer vielleicht an seinem Geburtstag)! Wenn sich an deiner Unterkunft etwas geändert hat (z. B. ein verstopftes Abflussrohr, kaputtes WLAN oder ein Protestmarsch, der direkt vor deiner Haustür stattfinden wird), dann lass es uns bitte im Voraus wissen und sag uns auch, ob und wie du das Problem lösen kannst. Das Wichtigste ist ganz einfach, wie du mit solchen Situationen umgehst – denn es sorgt auch dafür, dass deine Bewertungen trotz auftretender Probleme gut bleiben.

Bleib in Verbindung: Wenn wir länger als ein paar Tage am selben Ort bleiben, freuen wir uns, wenn ein Gastgeber zwischendurch mal nachfragt, wie es uns geht. Das zeigt, dass dem Gastgeber seine Gäste wirklich am Herzen liegen. Außerdem fühlen wir uns sicher und gut umsorgt, wenn wir wissen, dass wir uns bei dir melden können, falls wir ein Problem haben oder einen Tipp brauchen.

Teile deine einheimischen Geheimtipps: Am liebsten probieren wir die Restaurants aus, die auch unseren Gastgebern gut gefallen! Verlass dich nicht auf Touristenbroschüren oder TripAdvisor, sondern erzähle uns, wo und wie man deiner Meinung nach die Stadt wie ein Einheimischer erleben kann. Dazu gehören beispielsweise Infos, wie man am besten von A nach B kommt, welche Orte sicher sind oder welche man besser meiden sollte. Und wir freuen uns über Insidertipps darüber, was in deinem Viertel los ist und wo Einheimische ihre Zeit verbringen. Natürlich kannst du all diese nützlichen Informationen auch mit in das eben erwähnte Gäste-Handbuch aufnehmen – deine Gäste wissen es mit Sicherheit zu schätzen.